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Die Qualitätsanalyse (QA) hatte im März dieses Jahres bemängelt, dass das Kollgium pädagogische Geschlossenheit vermissen lasse. Um in dieser Hinsicht weiterzukommen, sollte auf einer Fortbildung die Kommunikation im Kollgium thematisiert werden. Dazu wurde zunächst eine Zeitleiste mit denjenigen positiven wie negativen Ereignissen und Empfindungen bestückt, die jede/r in den letzten Jahren erlebt hatte.

Bei der Beschreibung dessen, wozu jeder der Beteiligten seinen Lehrberuf betreibt, kam doch eine vorher für wenig wahrscheinlich gehaltene Geschlossenheit in den produzierten Plakaten (s.o.) zu Tage.

Alle waren sich einig, dass der mit Frau A.-K. Kühr begonnene Prozess fortgeführt werden soll. Daneben wird es in diesem Schuljahr noch eine Fortbildung geben, die ausschließlich dem Leitbild der Schule gelten soll. (Die Plakate werden in dieser Fortbildung weiter verwendet werden.)

Leider sind die Ergebnisse, die der nach den Osterferien der Schule übergebene Bericht enthält, weniger erfreulich. Zur Erinnerung: Die Bezirksregierung Köln hat in den letzten Jahren Schulen aller Schulformen untersucht und dabei in vier verschiedenen Qualitätsbereichen Aussagen zum Beispiel zu „Lehren und Lernen“, „Schulkultur“ und „Führung und Schulmanagement“ gemacht. Im März 2016 war dann unsere Schule dran.

Für diese ergibt sich, dass wir in einer Reihe Einzelbewertungen mit Minus oder sogar Doppelminus abschneiden. Global wird etwa ein mangelndes Leitbild und eine innere Uneinigkeit bemängelt. Einziges Trostpflaster: Die Bewertung des Unterrichts fällt relativ günstig aus.

Damit sich bis zu einer erneuten Besichtigung in etwa drei Jahren an den beobachteten negativen Bereichen etwas ändert, wird die Schule auch auf externe Berater zurückgreifen. Kontakte zu einzelnen Personen und Einrichtungen, die für ein solches Schul-Coaching in Frage kommen, wurden bereits aufgenommen.

Mit der Lehrerkonferenz am vergangenen Mittwoch, 2.4.14, hat die unter dem Stichwort “SEIS" (Selbstevaluation in der Schule) betriebene Selbsterkundung und -erneuerung der Schule ihren Abschluss gefunden. Unterfüttert von den Ergebnissen des pädagogischen Tags am 18.2.14 wurden drei Arbeitsschwerpunkte vorgestellt, in denen Bewährtes bewahrt, aber auch Unzureichendes verbessert werden soll. Damit soll die durch SEIS angeregte Selbsterkundung in einen kontinuierlichen Erneuerungs- und Planungsprozess übergehen:

  • Arbeitsgruppe 1: Schule als Lebensraum
  • Arbeitsgruppe 2: Teambildung
  • Arbeitsgruppe 3: Kommunikation und Verbindlichkeit

Alle Kolleginnen und Kollegen werden sich für ein Jahr einer dieser Gruppen zuordnen und deren Arbeit vorantreiben.

Quer zu dieser sachlichen Gliederung wird eine noch zu bildende Koordinierungsgruppe dafür sorgen, dass Transparenz der Gruppen untereinander, aber auch gegenüber Schüler- und Elternschaft eingehalten wird oder dass auch nur zeitlich Termine abgestimmt werden. Diese Gruppe wird aus 5 KollegInnen gebildet, von denen drei gewählt werden und zwei von der Schulleitung gestellt werden. Dieses Gremium wird dann auch die Fortbildungs- und die Konferenzplanung übernehmen.